Automatische Anrufverteilung
Automatic Call Distribution (ACD)
Der Automatic Call Distributor (kurz ACD) ist ein Telefonsystem,
das einkommende Anrufe nach definierten Geschäftsregeln verteilt.
Die ACD-Lösung von Interactive Intelligence enthält
weit mehr Funktionalitäten,
als die Produkte der traditionellen Hersteller von ACD-Lösungen
bieten können.
Integriert in die zentrale Benutzeroberfläche des CIC
wird hier auch die ACD-Komponente verwaltet. Die "Multimedia"-CIC-ACD
erlaubt es, nicht nur Anrufe zu verwalten und zu verteilen, sondern
neben den Anrufen auch Web-Kontakte,
E-Mails, Faxe, SMS,
Chats, Instant Questioning (Feature im CIC),
Call Backs, Videokontakte und -konferenzen etc. intelligent
im Unternehmen zu
verteilen. Die Echtzeit-Angaben wie Service Level, Wartezeit und
vieles mehr lassen sich für jedes einzelne Medium anzeigen.
Das Multiple Skills-und Cost-Based Routing
lässt sich für Agenten als auch für Gruppen und
ganze Call-Center-Standorte, eingebunden in einem Call-Center-Verbund,
anwenden. Das Unternehmen ist völlig
frei in der Auswahl der Skills für
seine Agenten. Dabei werden für die Skills die Ausprägung
des jeweiligen Skills, der Grad, diese Fähigkeit
auch anwenden zu wollen, und die allgemeine Gewichtung des jeweiligen
Skills festgehalten. Bei den Agenten-Skills werden Ausprägungs-
und Anwendungsbereitschaftsgrade, die allgemeine Gewichtung eines
Skills und die folgenden Faktoren einbezogen: Kosten, Grad der
Vererbung durch die Gruppe, bei der der Agent Mitglied ist, und
Affinität
eines Skills zu anderen Gruppen, bei denen der Agent nicht Mitglied
ist.
Administrator

Für die gesamte Administration gibt es nur einen Administrationsclient.
In der Administrationsoberfläche
werden u.a. auch Agenten angelegt und in sogenannten Agentengruppen
verwaltet.
Sie werden
nur einmal für alle Komponenten (Dialer,
E-Mail, Fax, Recording etc.) angelegt. Dabei können
die bereits vorhandenen Daten des Agenten aus dem Unternehmensverzeichnis,
wie z.B. Personalstammdaten, einfach übernommen
werden. Der Administrator verändert die
Zugriffsrechte eines Agenten nur dann, wenn diese sich von anderen
Agenten
unterscheiden sollen. Dies reduziert den Aufwand beim Anlegen neuer
Agenten deutlich.

Das Routing wird vom CIC-Server durchgeführt,
indem der bereits existierende Wählplan genutzt wird. Die CIC-Plattform
kann zwei Tools nutzen, um das Routing zu kontrollieren:
- Das grafische “easy to use” Routing-Tool “Interaction
Attendant” besitzt alle Basis-Funktionalitäten, um
IVR- bzw. Sprachportal-Menüs, die auf dem Windows “wav” Soundformat
basieren, zu kreieren. Das Tool sieht Menü-Schritte vor,
um zu Agenten, Workstations, User-Gruppen zu routen, und
benutzt
dafür Multiples Skills Based Routing.
Auch ANI und DNIS Informationen können genutzt werden,
um den Anruf zu den unterschiedlichen Gruppen und Agenten zu
transferieren.
Änderungen können "on the fly" aktiviert
werden, ohne dass das System neu „gebootet“ werden
muß.
- Die CIC-Plattform enthält auch eine leistungsstarke Software-Entwicklungsumgebung,
den “Interaction
Designer”.
Dieses Tool wird für komplexes oder spezielles Routing
oder für das Design neuer Services genutzt. Die CIC-Plattform
ist eine Ereignis-gesteuerte Anlage. Der Designer ist gewohnt,
mit diesen unterschiedlichen Ereignissen zu interagieren oder
mit neuen oder selbst definierten Ereignissen zu agieren. Der
Interaction Designer stellt ein "drag-and-drop" Rapid Application
Developement (RAD) Entwicklungsumfeld zur Verfügung. Es
wird mit hunderten Subroutinen geliefert, um Verbindungen zwischen
Datenbanken,
Web-Applikationen,
E-Mails, Third-Party-Software, Mainframes, CRM-Packages, TCP-Sockets
etc. herzustellen oder zu verändern. Zu dem kann es an
eigen Bedürfnisse angepast und um selbstentwickelte Subroutinen
erweitert werden.
Neben dem Multiple-Skills–Based–Routing kann das CIC-System
nicht nur weit mehr als 500 Agenten auf Basis TDM und 15.000 Agenten
auf Basis VoIP auf einem einzigen, handelsüblichen Server
verwalten,
sondern zudem auch das gesamte Multisite Routing über zahlreichen
Standorten vornehmen. Selbstverständlich sind die Screen-Pop-Up-Funktionen
nicht nur in den CRM-Front-Office-Lösungen (
wie SAP CRM, MS CRM, Siebel, Clarify, Heat etc.) bereits enthalten,
sondern
lassen sich sehr schnell auch in kundeneigenen Client-Server- oder
.Net- oder HTML-Anwendungen integrieren.
Der Interaction Tracker kann jeden
einzelnen Prozessschritt separat festhalten und direkt in das
eigene
CRM oder Reporting einfließen
lassen. Dies macht es dem Administrator und Supervisor noch leichter,
das System schneller zu optimieren und die Agenten einfacher zu
führen.

Selbstverständlich ist das gesamte System in mehreren Sprachen
verfügbar, auch die Online-Hilfen. Das umfassende Reporting
ermöglicht neben der Nutzung der über
100 mitgelieferten Standardreports auch die schnelle Entwicklung
eigener Reports.
Besonders hervorzuheben sind neben dem Multiple Skill-Based-Routing
folgende Eigenschaften:
- umfassende Clients für Agenten (integrierbar in unternehmenseigene
Anwendungen), Supervisoren, Administratoren, alles auch in deutscher
Sprache (in 18 Sprache insgesamt verfügbar)
- flexibles Agenten- und Gruppen- ud Standortmanagement
- theoretisch unbegrenzte Anzahl an frei definierbaren Stati
(Reason Codes)
- übersichtliches Einrichten von Zeitplänen (Schedules)
- umfassende Supervisorfunktionen: Coachingfunktionen,
wie z.B. Flüstermodus, Chat, Mithören, Script-Pushing
etc.; Agentenhilfebutton, Recording
- Echtzeit-Kontrollmanagement über Anrufe und Agenten
- offene COM-Schnittstelle
- umfassende Voice-Mails, auch für Agenten möglich
- Realtime Daten auch für
Agenten (einfach anzupassen)
- Supervisoren-Echtzeitanzeigen: umfassendes Echtzeit-Monitoring,
sowohl alpha- numerische Datenangaben als auch grafische Darstellungen
- Agentbeurteilungs- und Weiterentwicklungssystem
- Integration mit Outlook Kontakten und Kalender
- Nutzerdefinierte Alarme (für Supervisoren und Administratoren)
- offenes Datenbankdesign für externe Daten-Backups
- externe Virenscanner nutzen
- system-situatives Routing
- Anruf-Priorisierung durch mitgelieferte Daten
- Network-Direct Routing (DNIS, ANI)
- Ansagen, Musik – auch wav-Files
- voller Zugriff auf den CIC Server, da er ein Mitgliedsserver
in der eigenen Domäne ist und damit den gleichen Geschäfstregeln
wie Virenprogramm- und Backup-Regeln unterliegen, wie alle anderen
Server im IT-Verbund auch
- das umfassende Security-, Rechte- und Zugriffsmanagement ist
auf die unternehmensweiten Regelungen anpassbar
Supervisor
Der Supervisor hat über seinen Client Zugriff auf alle Queues-
und Agentenaktivitäten und erhält entsprechende Anzeigen
in Echtzeit. Dabei sind die Statistiken, die in dem Client angezeigt
werden, frei gestaltbar. Dies sind beispielsweise Daten, wie wartende
Anrufe, verbundene Anrufe, Anzahl an E-Mails oder Faxe in Bearbeitung,
E-Mail und Faxe in der Queue, längster derzeit wartender
Kontakt für Anruf, E-Mail, Fax etc., längstes aktuelles
Gespräch,
eingeloggte Agenten, allgemeiner Skill-Level- und Service-Level-Quotient,
allgemeiner Service-Level, Agenten- und Workgroup-Service-Level,
durchschnittliche Gesprächsdauer, Anzahl der Anrufe, Anzahl
abgebrochener Anrufe etc. Alle Daten lassen sich auch im Vergleich
zum Vortag oder zum Wochentag zuvor oder zu irgendeiner anderen
Periode in Bezug setzen.
Der Teamleiter und Supervisor kann einzelne Anrufe aus der Queue
nehmen. Er kann auch "mithören", einzelne Anrufe
direkt aufnehmen oder sich bei einem bestimmten Agenten automatisch
einwählen, mithören, aufnehmen, "mit dem Agenten
flüstern", und "Scripts pushen", um den Agenten
zu unterstützen.

Der Supervisor kann farbige oder akustische Alarme
setzen und entsprechende automatische Workflows aktivieren, wenn
von ihm definierte Schwellenwerte überschritten werden. Auch
ist es möglich, dem Supervisor bei Erreichen einer bestimmten
Uhrzeit oder eines bestimmten Schwellenwertes den Status per
SMS
zu schicken. Der Supervisor / Teamleiter selbst kann, ohne einen
Administrator hinzuzuziehen, Veränderungen im Workflow seiner
Gruppe in einem „quasi abgesicherten Modus“ durchführen.
Er kann kurzfrisitg Ansagen einspielen, die nur seine
Gruppe betreffen, oder "seinen Worklfow" verändern, um z.B. schnell
auf witterungsbedingtes Nicht-Erscheinen der Agenten am Arbeitsplatz
zu reagieren.
Agenten
Agenten
können verschiedene Interaktionen gleichzeitig ausführen.
So kann ein Agent neben Anrufen auch E-Mails, Chats oder Faxe
bearbeiten
je nach Skills und Zugriffsrechten. Der Agent kann, falls berechtigt,
Anrufe aktiv entgegennehmen, ansonsten werden die Anrufe gemäß
den definierten Geschäftsregeln und Fähigkeiten zugewiesen.
Dabei werden selbstverständlich die bisherigen traditionellen
Optionen, wie "Last-Agent-Routing"
etc. auch unterstützt. Unterschiedliche Klingeltöne für
verschiedene Agentengruppen können ebenfalls genutzt werden.
Für High-Level-Agenten
mit Spezialkenntnissen, die nur einmalig vorhanden sind,
lassen sich "Find-Me-Follow-Me"-Regelungen
hinterlegen, die der Agent, falls berechtigt, selbst definieren
kann.
Alle Call-Details sind während eines Anrufs in Echtzeit verfügbar
und werden danach in die Datenbank zurückgeschrieben. Der
Agent hat die Möglichkeit, in einem gesonderten Feld
Notizen zum Anruf aufzunehmen,
so dass die Daten mit dem Anruf auch nach dem Beenden des
Gesprächs
erhalten bleiben. Es gibt verschiedene Beendigungsoptionen (
so genannte
"Wrap Ups): Zeit (in Sekunden), Status während
des Wrap Up und Ausnahmen und Screen Pop Up während und nach
dem Call. "Smile"- und "Flüster"-Funktion
kann der Agent für sich ausführen, um Unterstützung
im Back Office, beim Supervisor oder bei anderen Agenten zu
bekommen.
Die Agenten können ebenfalls eine Echtzeit-Anzeige auf dem
Desktop erhalten, so daß sich teure Wandanzeigen oder Großdisplays
erübrigen. Dies erleichtert zumeist auch die individuelle
Pausenregelung, die selbstverständlich über den Status
des Agenten getrackt wird. So ist es z.B. möglich, dass
bei einem schlechten Service Level die Anzahl der "Agenten
in der Pause" reduziert
wird und kein weiterer Agent für diese Zeit in die Pause gehen
kann. Auch lässt die integrierte Personaleinsatzplanung das
gesonderte "Scheduling" von Agenten und die Absprache
bei Feier- und Urlaubstagen usw. zu.
Was
Kunden sagen ...
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