Konferenzen
Anruf-, Video- und Chatkonferenzen
Gerade in den hausinternen Call-Centern oder Telemarketing-Unternehmen,
die das „First Level-Dispatching für einen Auftraggeber“
erbringen, entsteht immer wieder der Bedarf, nicht nur einen Anrufer
zu verbinden, sondern auch eine Konferenz einzuleiten.
Eine
Entwicklung, die in den USA mehr und mehr Anwendung findet, ist
die besondere Begleitung eines VIP-Kunden durch einen Agenten bei
allen Themen, die der Kunde haben könnte (VIP-Treatment).
Ein VIP-Kunde kann mit einem Anruf ein technisches Problem und
eine
Frage zur Rechnungsstellung haben. Der Agent begleitet ihn zu den
richtigen Ansprechpartnern im „Back-Office“ per Konferenz.
Der Agent sieht vorher, wer von seinen „Back-Office-Kollegen“
gerade erreichbar ist. So wird vermieden, dass der
Kunde erneut anrufen muss oder in einer Warteschleife
für das Back-Office bleibt, weil das Back-Office kein priorisiertes
VIP-Routing hat.
Gerade in Unternehmen, die kein umfassendes CRM-System im Einsatz
haben und es so zwangsläufig immer wieder zu Rücksprachen
zwischen den Agenten und dem „Back-Office“ kommt,
lohnt sich eine solche Konferenzschaltung. Der Agent sieht sofort,
ob
ein Mitarbeiter online und ansprechbar oder aber nicht verfügbar
ist.
Technik
Ob Video- oder Telefonkonferenz: Jegliche Form von Kontakten
wird im CIC-System als gleiche Interaktion
behandelt und läuft in einheitlicher Form ab. Über den
Interaction Client kann jeder Agent Videoanrufe und –konferenzen
führen.
Bei einem Inbound-Anruf wird ein Fenster geöffnet, das dem
Agenten eine Videoverbindung des Anrufers signalisiert. Wenn
eine Web-Kamera installiert ist, kann der Agent ein Videostream
zu einem bestehenden
Anruf schalten. Bei einem Inbound-Anruf wird ein Fenster
geöffnet, das dem Agenten signalisiert, dass der Anrufer
eine Videoverbindung hat.
|