Multimedia Recording
Interaction Recording: Aufzeichnen, Qualität sichern
Der Interaction Recorder bietet ein vollständiges Voice-Logging-
und Recording-Management, inklusive „Screen Capturing“.
Mit dem Interaction Recorder können Contact-Center und andere
Unternehmen jeden ein- und ausgehenden Anruf komplett oder auch
nur phasenweise aufzeichnen, überwachen und mithören.

Sprachaufzeichung: ein Kilobyte pro Sekunde
Das System komprimiert die Gesprächsaufzeichnungen auf nur
1KB pro Sekunde und speichert sie in einer Datenbank. Ein 2 Minuten
Telefonat wird damit auf ca. 128 KB komprimiert und kann entsprechend
als E-Mail versendet oder z.B. zusammen mit einer Kunden-
oder Agentennummer archiviert werden. Die Aufzeichnungen können
nach Dutzenden von Kriterien erfolgen, wie beispielsweise Datum
und Uhrzeit, Servicemitarbeiter, Telefonnummer oder nach dem Zufallsprinzip.
Der Kunde kann eigene Regeln hinterlegen, so dass anhand von kundeneigenen
Kriterien Anrufe aufzeichnen, wie z.B. die erkannte Kundennummer.
Selbstverständlich sind verschiedene Komprimierungsalgorythmen
einstellbar.
Der
Interaction Recorder kann zu Schulungszwecken oder zur Qualitätssicherung
eingesetzt werden. Dadurch wird die Produktivität gesteigert
und der Kundenservice jedes einzelnen Agenten verbessert. Auch bietet
dies dem Teamleiter bzw. Supervisor für die Einführung
von neuen Agenten enorme Führungshilfen. Der mitgelieferte
Recording-Client erlaubt es, Indizes zu setzen, Telefonate vor-
und zurückzuspulen und vieles mehr.
Der Supervisor kann das Gespräch eines Agenten aufzeichnen
und zeitgleich die Tätigkeiten des Agenten verfolgen. Er
kann dann in der Aufnahme Indizes setzen und dem Agenten eine
E-Mail
mit dieser indizierten Aufnahme, samt Kommentaren, Hyperlinks und
Dateien zukommen lassen und ihn ggf. auf schlechtes oder
gutes Verhalten
während des Telefonats aufmerksam machen. Damit wird das Recording
nicht nur ein Sicherungsinstrument, sondern dient auch zur Qualitätsverbesserung
und zur individuellen Weiterentwicklung der Agenten.
Traditionelle Sprachaufzeichner, so genannte Recorder, sind ursprünglich
entwickelt worden, um die Sicherheit zwischen Kunden und Unternehmen
zu verbessern, abgesehen von gesetzlichen Bestimmungen. Viele dieser
Recorder sind auf diesem Stand geblieben und haben sich technisch
lediglich in der Kapazitätsverarbeitung weiterentwickelt.
Beim "Recording" geht es nicht nur darum, Daten aufgrund
rechtlicher Bestimmungen zu bewahren, sondern sie auch
einer schnellen Nutzung, beispielsweise für Schulungszwecke,
zur Verfügung stellen zu können.
Komplette Interaktion, nicht nur über die Sprache
Ein zentrales Repository ist ungemein praktisch, wenn dort alle
Interaktionen, also neben Anrufen auch E-Mails,
Faxe, SMS, Web-Kontakte und IVR-Files
gesammelt werden und zur Auswertung zur Verfügung stehen
- Auswertungen über Agenten, Agentengruppen,
Call Center, Kunden, Themen, Abteilungen, Datum usw. Deshalb ist
das Recording um die gesamte Medienwelt der E-Mails, Faxe, Web-Chats
erweitert worden.
Bei dem CIC-Recording werden neben der eigentlichen Aufzeichnung
auch noch die folgenden Daten gespeichert: Anruf-ID, Datum,
Zeit,
Dauer, Anfragen vom Agenten zur Aufnahme (automatisch oder vom
Nutzer angestoßen), Dateiname, ACD-Workgroup, Agenten-Name
und -Nummer, Anruftyp, Anrufkennzeichen für In- oder Outbound,
Line, Name des Anrufers, Ort,
wohin transferiert wurde, Medium neben Anrufen, E-Mails, Faxe,
Web-Kontakte etc. Abgesehen von der reinen Aufzeichnung ist es
wichtig, dass
der Recorder das Auffinden der Dateien erleichtert. Hierzu steht
im CIC der sogenannte "Rule-Driven-Import" zur Verfügung.
Dieser erlaubt es, gespeicherte Interaktionen in Gruppen mit
jeglicher
Art von Definitionen und Kennzeichnungen zu katalogisieren. So
können
beispielsweise Anrufe für die Queue des Marketings oder Supports
zusammen mit Prioritäten und Kundentyp gruppiert werden.
Dies ist insbesondere für die Unternehmen interessant, die
dazu
übergegangen sind, eine eigene Media-"Library" aufzubauen
und zu pflegen.
Der GUI-basierte Datenzugriff macht es sowohl für Agenten
als auch für Supervisor leicht, die Dateien wiederzufinden
und entsprechend aufzubereiten bzw. als Dateianhang per
E-Mail zu verschicken. Zudem kann ein Prozess angestoßen
werden, so dass nach einer bestimmten Zeit diese aufgezeichneten
Gespräche
gelöscht oder per Export archiviert werden.
Der Agent hat bei entsprechenden Nutzerrechten Zugang
zu seinen aufgezeichneten Anruf-Dateien. Hilfreich ist die Sprachaufzeichnung
in dieser Tiefe und Güte insbesondere dann, wenn Agenten
weiter geschult, Scripte verbessert oder Kundenprobleme im Rahmen
einer
Konferenz diskutiert werden sollen.
Darüber hinaus können auch die Aktivitäten auf
dem Agentenbildschirm aufgezeichnet werden. Dies ist insbesondere
im Massenkundengeschäft interessant,
wenn es darauf ankommt, eingehende Interaktionen schnell zu bearbeiten.
So kann der Supervisor die Ergonomie seiner Agenten beurteilen
und zielgerichtet korrigieren. Gleichsam lassen sich diese Bildschirmaufzeichnungen
hervorragend für die Anlernung neuer Agenten nutzen.
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